Klangschalen

Aktuelles


Heike und Christin laden Sie
am 20. August zu einer Klangreise
in den Andrea Hilse Park in Burgstemmen ein



Liebe Klangfreunde,

die Augen schließen, den Duft der Bäume einatmen und am See liegend den Klängen lauschen. Träumen Sie beim Zwitschern der Vögel in einem ruhigen Park. Lassen Sie den Alltag hinter sich und atmen Sie in der Stille durch. Die  Entspannung kann Ihre Gesundheit nachhaltig stärken und fördern.

Dieses Erlebnis im Park der besonderen Art bieten wir zum 2. Mal an. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Foto vom Hilse-Park in Burgstemmen
Hilse-Park in Burgstemmen


Für eine bequeme Liegeposition haben Sie bitte eine Unterlage, ein kleines Kissen und eine Decke dabei, damit Sie sich wohlfühlen. Bänke sind ebenso im Park vorhanden. Getränke und kleine Knabbereien halten wir für Sie gerne bereit.

Die Klangentspannung beginnt um 11 Uhr und hat eine Dauer von ca. 60 Minuten.

Über Ihre Anmeldung und einen Beitrag in Höhe von 10 Euro würden wir uns sehr freuen.

Bei Regenwetter fällt die Veranstaltung aus.


Mit klangvollen Grüßen Ihre


Heike Fiedler und Christin Hähling




Jahresabschluss-Meditation mit Klangschalen ...


… am 30.12.2016 von 18.30 bis 20.30 Uhr im Seminarhaus Am Rockberg in 31028 Gronau/Leine

Lassen Sie das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren, um Wünsche und Inspirationen für das kommende Jahr zu kreieren.

Erleben Sie zu Ihrem Jahresabschluss eine energetische Qigong-Übung und Klangschalen-Meditation mit anschließender Verbrennungs-Zeremonie.

Die Qigong-Übung leitet aktiv und frisch in die ca. 45-minütige Meditation ein, in der wir gemeinsam das vergangene Jahr 2016 durchwandern. Die anschließende Klangschalen-Meditation intensiviert das Erlebnis.

Bild mit Feuerschale

Zur Feuer-Zeremonie:

Bei dieser Zeremonie können Sie für sich entscheiden, was Sie symbolisch an „Gepäck“ vom letzten Jahr abgeben und was Sie mit ins neue Jahr hinübernehmen möchten.

Bei der Feuer-Zeremonie werden unnötige Dinge des abgelaufenen Jahres dem „Feuer der Veränderung“ übergeben.

Zum Abschluss schauen wir gemeinsam, welche Themen und Ziele am Horizont des nächsten Jahres auf uns warten.


Bitte melden Sie sich telefonisch oder per Email rechtzeitig an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.


Die Kosten pro Person betragen 15 Euro.


Wir freuen uns auf Sie

Ihre Heike Fiedler & Dorothea Hesse




Klangkonzert in Arnum am 29. Oktober



Leine-Deister-Zeitung vom 17.08.2016

"Raum fürs Experiment"

Teilnehmerinnen schöpfen Kraft und Ruhe aus der Klangschalenmeditation

Von Astrid Fritzsche

BURGSTEMMEN > Die Kulisse, in der Klangmassagepraktikerin Heike Fiedler und Klangschalenentspannungscoach Christin Hähling ihre Klangschalen aufgebaut hatten, konnte malerischer und passender nicht sein.

Direkt vor dem idyllischen Teich im Burgstemmer Andrea-Hilse-Park konnten die Teilnehmerinnen der Klangmeditation ihre Decken ausbreiten oder Stühle aufstellen und sich ganz entspannt dem stellen, was die beiden Expertinnen für sie vorbereitet hatten. Auch für Heike Fiedler aus Nordstemmen und Christin Hähling aus Wennigsen war dieser Ort eine ungewohnte Umgebung, wobei ihnen die Nähe zur Natur bei ihrer Veranstaltung richtig gut gefiel. „Hier können wir unserem Experiment Raum geben und der Natur nah sein“ stellten die beiden Frauen zufrieden fest, bevor sie mit der Begrüßung der zehn Teilnehmerinnen begannen.

Sanfte Klangschalenklänge entführten während der Experiment-Stunde auf eine meditative Reise, die zu einer Tiefenentspannung der Teilnehmerinnen führte. Ruhe und Harmonie, ein inneres Gleichgewicht, Kraft und Frische waren Gefühle, die hervorgerufen wurden – allein durch die zarten Klänge der verschiedenen Schalen und sanften Worten der beiden Frauen, die als „Norddeutsches Klangschalenensemble“ im September sogar in der Arnumer Wehrkapelle ihr Können unter Beweis stellen.

Für die meisten Frauen, die sich an diesem Vormittag im Andrea-Hilse-Park getroffen hatten, war es der erste Kontakt zur Klangschalenmeditation und sie zeigten sich begeistert von der Ruhe und der Kraft, die sie aus diesen Momenten schöpfen konnten.

Umrahmt wurde die besondere Veranstaltung, die unter dem Titel „Klang und Lyrik“ lief, durch die Burgstemmerin Hella Hilse. Sie umschrieb mit ihrem selbstverfassten Gedicht „Kostbarer Schatz“ den Kern der positiven Lebenseinstellung und erhielt dafür Applaus aller Anwesenden.

Klang und Lyrik im Hilse Park im August 2016
Die Klangschalenexpertinnen Christin Hähling und Heike Fiedler sorgen vor der Holzhütte am See im Andrea-Hilse-Park mit ihren beruhigen Klängen bei den Teilnehmerinnen von „Klang und Lyrik“ für Entspannung auf ganzer Linie.  Foto: Fritzsche




Leine-Deister-Zeitung vom 5.08.2016

Mischung aus Klang und Lyrik

Entspannung der besonderen Art: Mit Klangschalen und Gedichten im Andrea-Hilse-Park

Von Larissa Zimmer

BURGSTEMMEN > Andrea Hilse ist vor allem für viele Burgstemmer ein bekannter Name. Und selbst wenn die zugehörige Geschichte nicht bekannt ist, so kennen zumindest alle den Andrea-Hilse-Park – jenes ehemaliges Sandgrubengelände, das vor bald 20 Jahren von der Familie Hilse gekauft und in Gedenken an die auf einer Safari in Afrika verstorbenen Tochter als wunderschöner Park gestaltet wurde. Nun soll genau dort eine Veranstaltung der besonderen Art stattfinden.

Christin Hähling und Heike Fiedler bei Lyrik im Park

Die Klangschalenexpertinnen Christin Hähling (links) und Heike Fiedler laden zusammen mit Hella Hilse für Sonntag, 14. August, zu „Klang und Lyrik“ in den Andrea-Hilse-Park ein. > Foto: Zimmer

Dabei werden drei Frauen auf eine ganz eigene Weise für pure Entspannung sorgen: die in Nordstemmen bekannte Klangschalenexpertin Heike Fiedler, ihre Kollegin Christin Hähling und nicht zuletzt Andrea Hilses Mutter, Hella Hilse, die das Programm mit einem ihrer selbstgeschriebenen Gedichte abrundet.

„Ich wurde von Teilnehmern meiner Kurse angesprochen, ob wir nicht einmal Klangschalenentspannung in diesem Park anbieten könnten. Der Park ist wunderschön und bietet das entsprechende Ambiente für unsere Klangentspannung“, erklärt Heike Fiedler. Sie und Christin Hähling kennen sich schon lange und treten neben ihren regulären Tätigkeiten unter anderem auf Konzerten als das  Norddeutsche  Klangschalen-Ensemble auf.

Von dem Park zeigen sich sowohl Heike Fiedler als auch Christin Hähling mehr als begeistert. Als Ort für das Entspannungsprogramm unter dem Titel „Klang und Lyrik“ haben sie sich die Holzhütte am Seerosenteich ausgesucht. „Dieser Ort hat eine sehr beruhigende Wirkung“ sagt Christin Hähling, während sie über das Wasser schaut und leise eine ihrer Schalen anschlägt. Vor allem mit dem Gedanken an die im Alter von 27 Jahren verstorbene Andrea Hilse habe der Ort einen ganz besonderen Hintergrund. „Vielleicht hat der Klang auf diese Weise nicht nur etwas Entspannendes, sondern auch noch etwas Rituelles“, so Christin Hähling.

Inspiration

Um den zu frühen Tod der Tochter zu verarbeiten, habe Hella Hilse begonnen, Gedichte zu schreiben. „Sie handeln von den Sternen und von der Seele“, fasst Heike Fiedler zusammen. Das Geschehene sei dabei zum Teil Inspiration, werde aber nicht ausdrücklich erwähnt. Mittlerweile sei Hella Hilse bereits dabei, nach „Zu Hause in Burgstemmen“ ihr zweites Gedichtebuch herauszubringen. Die bevorstehende Veranstaltung biete den Teilnehmern nun zudem die Möglichkeit, sich einen Eindruck dieser Art des Schreibens zu verschaffen. „Das Ganze lassen wir dann je nach Wetter mit einem vitalisierenden Wasser oder einem heißen Tee ausklingen“, gibt Heike Fiedler einen Ausblick.
Mit der Aussicht auf etwa eine Stunde Entspannung bei beruhigenden Klängen und Hella Hilses Worten laden Heike Fiedler und Christin Hähling dazu ein, sich kostenfrei dazuzugesellen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Spenden für den Erhalt des Parks seien allerdings wünschenswert. Liegeunterlagen, Decken und kleine Kissen sollten mitgebracht werden. Bei feuchtem oder Regenwetter werde in die Hütte ausgewichen, dafür sollte jeder eine kleine Sitzgelegenheit im Gepäck haben.

Stattfinden soll das Entspannungs-Erlebis am Sonntag, 14. August, um 10.30 Uhr. Um zur Hütte zu gelangen, muss lediglich dem Weg ab dem Parkeingang am Berkel gefolgt werden. Bei Fragen zu „Klang und Lyrik“ im Andrea-Hilse-Park kann Heike Fiedler unter der Telefonnummer 05069/34374 kontaktiert werden.



Konzert 

>>> Das Konzert fällt wegen Krankheit aus <<<

mit dem Norddeutschen Klang-Schalen-Ensemble
am 30. April 2016 in Bad Pyrmont
im Reha-Zentrum "Weser-Klinik"
um 19:00 Uhr


Eintauchen - Entspannen - Genießen - Träumen - Abschalten, das alles können Sie bei unserem Klangschalen-Konzert erleben.

Zu sehen und zu hören sind wir am 30. April 2016 in der Weser-Klinik, Schulstraße 2 in 31812 Bad Pyrmont um 19 Uhr.


An diesem Abend verwöhnen wir Sie in stimmungsvoller Atmosphäre mit unseren hochwertigen Therapieklangschalen, Gongs, Regenmacher, Climes (Klangstäbe) und vielem mehr.


Es ist eine wundervolle Möglichkeit einmal abzuschalten, um dem Alltag und der hektischen Welt zu entfliehen.


Sie werden genau dort Entspannung erfahren, wo es besonders nötig ist.


Im Anschluss besteht die Möglichkeit für einen Austausch und Spüren der Klangschalen auf dem bekleideten Körper.


Wünschen Sie eine Platzreservierung, dann melden Sie sich einfach unter der Rufnummer 05 06 9 /34 37 4.


Einrittskarten erhalten Sie für 7 Euro an der Abendkasse.

Plakat vom Klangkonzert in Bad Pyrmont

... für eine größere Ansicht einfach anklicken (ca. 2 MB)

 

Osterangebot für Gutscheine

Osterangebot von Die Klangschale

Für ein entspanntes Osterfest erhalten Sie bis Ostern auf alle meine Wohlfühlgutscheine 20% Rabatt.

Für weitere Informationen melden Sie sich einfach bei mir.


Konzert mit dem
Norddeutschen Klang-Schalen-Ensemble
am 19. Dezember 2015 in Bad Pyrmont
im Therapiezentrum Friedrichshöhe
um 19:00 Uhr

Plakat vom Klangkonzert in Bad Pyrmont

Konzert mit dem
Norddeutschen Klang-Schalen-Ensemple
am 21. November 2015 in Bad Pyrmont

Plakat vom Klangkonzert in Bad Pyrmont

... für eine größere Ansicht einfach anklicken

 

 

 

Leine-Deister-Zeitung vom 24.07.2015

Abtauchen in eine andere Welt

Klangmeditation im Garten kommt gut an / Nächster Termin steht bereits fest

NORDSTEMMEN - Abschalten vom Alltag, abtauchen in eine andere Welt und hinaus in die Natur, das erlebten die Teilnehmer bei der ersten Klangmeditation im Pfarrgarten der katholischen St. Michael-Kirche in Nordstemmen. Klangmassagepraktikerin Heike Fiedler entführte die Teilnehmer mit ihrer selbstgeschriebenen Geschichte, ihrem Klanggut und einer großen Fußklangschale in eine andere Welt.

Garten-Meditation mit Klangschalen

Die Geschichten für Klangmeditation stimmt Heike Fiedler immer auf die Jahreszeiten und die anwesenden Personen ab. Begeistert von dieser Veranstaltung waren auch Manuela Halupka, Silke Hartmann und Kerstin Panoussis, sind sie doch extra, und das schon zum zweiten Mal, aus Bad Münder dafür angereist. Aufmerksam auf die Klangmeditation sind sie über ein Internetportal geworden. Und die drei versprachen: „Wir kommen auf jeden Fall wieder, es war einfach nur toll.“ Die Veranstaltung der Klangmeditation im Garten war die erste dieser Art, und ein neuer Termin steht auch schon fest. So wird Heike Fiedler die Interessenten am Freitag, 21. August, um 19 Uhr erneut im Pfarrgarten abtauchen lassen. Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Veranstaltung einfach in die Räume der katholischen Kirche verlegt.

„Jeder kann vorbeikommen und dabei sein, es sind keine Vorkenntnisse nötig“, so Heike Fiedler. Eine Voranmeldung ist unter der Telefonnummer 05069/34374 möglich. Sicher waren sich die Teilnehmer, von denen gut die Hälfte dem Nordstemmer Kneipp-Verein angehört, dass es ein schöner Abend war. Das Wetter spielte mit, und auch die Vögel gaben mit ihrem Gezwitscher alles, um einen unvergesslichen Abend erleben zu lassen. „Natürlich kann es auch schon einmal passieren, dass der eine oder andere während der Meditation einschläft, doch das Unterbewusstsein nimmt alles um einen herum wahr“, so Heike Fiedler. Nach einer Stunde Klangmeditation begaben sich alle wieder zurück in ihren Alltag, allerdings viel entspannter und glücklicher als vorher. lü

 

 

Leine-Deister-Zeitung vom 10.12.2014

Goldene Klangschalen und „Ameisen“

Wie Heike Fiedler Kindern mit sanften Tönen beibringt, zu entspannen und miteinander zu reden

NORDSTEMMEN - Sie sind unruhig, schauen viel Fernsehen und reden kaum noch miteinander: Kinder. Das behauptet zumindest Heike Fiedler, und will Abhilfe schaffen. Ihr Rezept: Klangschalen. Womit früher, wie die Nordstemmerin betont, Salat serviert und Suppe gereicht wurde, werden heute Türen in eine Welt voller Rhythmus und Entspannung geöffnet. Für die Jüngsten ist es aber vor allem eins: Ein großes Abenteuer. „Das ist etwas für jedes Alter, aber Kinder gehen vollkommen unvoreingenommen damit um“, berichtet Heike Fiedler. Sie verbringt einen ganzen Tag im evangelischer Kindergarten in Nordstemmen. Auf weichen Matten hat sie ihre goldenen Klangschalen ausgebreitet, auch andere Instrumente nimmt sie aus ihrem Koffer. Die Kinder staunen – und wollen sofort ausprobieren. Besonders beliebt: Der Regenmacher. Eine Holzröhre, gefüllt mit Plastikschnitzeln. Leichte Bewegungen klingen dann wie ein sanfter Regenguss. Die Kinder sind ungestüm, unruhig und wenig aufmerksam. Hallt aber der Glockenschlag einer Klangschale durch den Raum, spitzen sich ihre kleinen Ohren – und genießen. Spätestens, wenn der Gong nicht nur zu hören, sondern auch zu spüren ist, wird es emotional. „Wie kleine Ameisen, nicht wahr?“, fragt Heike Fiedler jene Kinder, die in der größten der mitgebrachten Schale stehen. Nach einem sanften Anschlag auf die Außenseite der Schale, kribbelt und krabbelt es am ganzen Körper. Eine besinnliche Erfahrung, die dabei helfen soll, Konzentration und Aufmerksamkeit zu trainieren. 36 Kinder kommen an diesem Tag in den Genuss der Klangschalen.

 

Kinder spüren die Klangschale

Entspannung pur: Wenn die Kinder ihre Füße an die Klangschale halten und Heike Fiedler mit einem sanften Schlag den Gong auslöst, wird der Klang zur mehrsinnlichen Erfahrung.

 

Dabei ist es für viele von ihnen gar keine neue Erfahrung. Seit ein paar Monaten hat der evangelische Kindergarten in Nordstemmen eine ganz eigene Klangschale, gesponsert von Heike Fiedler. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn zum gemeinsamen Gottesdienst am Montagmorgen nach einem langen und aufregenden Wochenende Ruhe einkehren soll. Die Kinder wissen also ganz genau, was sie erwartet, aber nie, was noch auf sie zukommt: „Mein Programm ist unerschöpflich“, schwärmt Heike Fiedler. Die Geduld der Kinder allerdings nicht. Nach spätestens 20 Minuten geht es raus zum Toben und Spielen. - cv

 

Leine-Deister-Zeitung vom 8.10.2014

Keine Angst vor Pastor Hallwaß

NORDSTEMMEN Der Glaube und das Vertrauen in Gott spielen schon im Kindesalter eine wichtige Rolle. Weil es in Familien passiert, passiert es auch in Kindergärten und Schulen. Christliche Werte prägen die Pädagogik. Das morgendliche Gebet gehört für viele Kinder deshalb genau so zum Alltag wie der gelbe Bagger im Sandkasten. Im evangelischen Kindergarten in Nordstemmen ist das nicht anders.

Kindergarten Nordstemmen

Die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte in Nordstemmen betrachten das neue Holzkreuz von Tischlermeister Frank Hamelmann (rechts) noch skeptisch. Zumindest Pastor Manfred Hallwaß (Mitte) ist ihnen nicht mehr unheimlich. Foto: Vogelbein

 

Geschwind und hastig wie jeden Morgen bringen Eltern ihren Nachwuchs in den Kindergarten. Diesmal ist es etwas anders, denn es ist Montag. Silvia Heynlein zupft an ihrer Gitarre, aus voller Inbrunst singen die Kinder mit: „Gott hat alle Menschen Lieb“, brüllt es aus ihren Kehlen. Pastor Manfred Hallwaß klatscht vergnügt mit. Vor ihm stein ein großes Holzkreuz. Ein Geschenk von Tischlermeister Frank Hamelmann, bestellt vom Kirchenvorstand. Daneben eine Schatztruhe, eine Bibel und eine Kerze. Die Truhe gehört den Kindern. Die Sachen drumherum gehören normalerweise hinein. Nur nicht montags. Dann werden die Sachen nämlich herausgeholt und eine gemeinsame Andacht gefeiert. Für die Kinder, die erst seit kurzem Teil des evangelischen Kindergartens in Nordstemmen sind, ist die Sitte noch etwas befremdlich. Auch deshalb hat Pastor Hallwaß ihnen Bilderbücher mitgebracht. Auch deshalb zeigt er ihnen ganz genau, wer er ist und warum er einen so großen schwarzen „Mantel“ trägt. Und das er eigentlich ein netter Kerl ist, gerne lacht und sich hinsetzt, um den Kleinen näher zu sein. Heike Fiedler hat sogar eine Klangschale mitgebracht. Auch die soll fortan in der Schatztruhe bleiben. Der Mann im Talar und mit dem „weißen Lätzchen“ ist aber erst mal interessanter. „Normalerweise macht die Diakonie die Andacht“, sagt der Pastor später. Heute sei aber ein besonderer Tag. Denn immer noch steht da dieses Kreuz in der Mitte des Raumes, fast so groß wie die Kinder selbst. Was bisher nur im Kleinen in die Schatztruhe passte, hinterlässt jetzt einen bleibenden Eindruck beim Nordstemmer Christen-Nachwuchs. Die Älteren wissen bereits, was das Zeichen bedeutet oder können es zumindest auswendig aufsagen. Für die Jüngeren erzählt Pastor Hallwaß mit Spannung die Geschichte des Jungen, der das Geld seines Vaters verprasst und dennoch in seinen Armen eine Heimat findet. „Gott liebt alle Menschen“, verspricht er den Kindern. Egal ob Heiland oder Bettler. Egal ob mit schwarzer Haut und weißen Zähnen, Eskimonasen oder langem Zopf, wie es das nächste Lied politisch unmodern verspricht. Oder mit einem schwarzen Mantel, viel zu groß und mit riesigen Ärmeln. Immerhin hat der Mann Bilderbücher mitgebracht. „Was für ein netter Onkel“, denken sie bestimmt. Alleine traut sich trotzdem keines der Kinder zu ihm. Zu bedrohlich wirkt die schwarze Kluft. Zu gefährlich die himmelhohen Gesten. Und doch ist da dieser Moment. Dieses Wort, eigentlich eine verbale Züchtigung. „Aufpassen!“. Es zeigt so viel: Die Kinder schauen lieber ins Bilderbuch, als dem furchteinflößenden, schwarz gekleideten Mann zuzuhören. Über Jesus sagt Hallwaß, er habe „gute Dinge getan und gesagt“. Dafür starb er an einem großen Kreuz aus Holz. So steht es in der Bibel. So zeigt es jetzt das Bilderbuch. Die Kinder fürchten sich nicht mehr. Was für ein netter Onkel.

 

HUCKUP vom 11.12.2013

Heute auf dem Huckup–Sofa:

(sf) Heike Fiedler wurde 1959 als Sonntagskind in Hannover geboren – seit einigen Jahrzehnten lebt sie in Nordstemmen. Und das ausgesprochen gern, wie sie betont. Auf der Suche nach einer entspannenden Kraftquelle entdeckte sie während eines Urlaubs in Österreich die Klangschalentherapie, die sich für sie zusammen mit der Fußreflexzonentherapie als nachhaltigste herauskristallisierte. Später, im Jahr 2007, entstand der Wunsch in der Nordstemmerin, ihre Erfahrungen auch an andere Menschen weitergeben zu wollen. Im September 2011 konnte sie ihren Traum verwirklichen, indem sie ihren eigenen Klangraum eröffnete.

Im Sommer dieses Jahres erweiterte sie ihre nebenberufliche Tätigkeit und gründete gemeinsam mit Christin Hähling (50) aus Wennigsen und Werner Bothe (54) aus Bad Pyrmont das
Norddeutsche Klangschalen-Ensemble. „Das ist eine ganz einmalige Geschichte“, erklärt Heike Fiedler.

HUCKUP rotes Sofa 13-12

Heike Fiedler und Werner Bothe. Zusammen mit Christin Hähling (fehlt aus Krankheitsgründen) gründeten sie das Norddeutsche Klangschalen-Ensemble.

Ihr Debüt-Konzert mit mehr als 30 Klangschalen gaben die drei ausgebildeten K l a n g m a s s a g e p r a k t i k e r  nach Peter Hess Mitte November in der St. Michael Kirche in Nordstemmen und waren komplett überrascht von der großen Besucherresonanz. Die vielen Interessierten erfuhren dabei am eigenen Leib, wie schnell sich mit dieser Methode Entspannung und Ruhe einstellen. Ein weiteres Klangschalen-Konzert ist bereits geplant: Es soll im Januar kommenden Jahres in Bad Pyrmont stattfinden.

Heike Fiedler hatte lange nach einem erholsamen Ausstieg aus ihrem Alltagsleben gesucht: Als Mutter eines heute erwachsenen Sohnes und bei durchgehender Berufstätigkeit bei der Deutschen Rentenversicherung, kam sie des Öfteren an ihre Grenzen.

In der Klangschalentherapie fand sie für sich den optimalen Ausgleich; diesen Weg gibt sie nun nach einer Ausbildung zur Klangmassagepraktikerin an ihre Klienten weiter. Sie hat dafür ihre Arbeitszeit als Verwaltungsangestellte reduziert.

Auch ihre beiden Partner vom Norddeutschen Klangschalen-Ensemble haben jeweils einen Hauptberuf. Christin Hähling arbeitet als medizinische Fachangestellte und Werner Bothe ist als Orgelbauer und studierter Tontechniker selbständig. Anders als seine beiden Kolleginnen, die die Klangschalentherapie in einem speziell dafür eingerichteten Raum anbieten, kommt der 54-jährige zu seinen Klienten nach Hause.

Die drei legen Wert auf die Feststellung, dass ihre Klangtherapie keine medizinische Heilmethode ist, sondern eine Form der Tiefenentspannung, die es vermag, Kräfte und Vitalität freizusetzen. „Selbstheilungskräfte können aktiviert werden“, sagen Fiedler, Bothe und Hähling, die jeder für sich ganz individuelle Formen dieser Klangschalenentspannung praktizieren.

Vor der Therapie steht jeweils ein Vorgespräch mit dem Klienten. „Eine kleine Anamneseerhebung ist schon nötig“, erklärt Heike Fiedler. Bei Herzerkrankungen und in der Schwangerschaft beispielsweise sei Vorsicht geboten.
Kontakt unter 05069 / 34 374.


Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 19.11.2013, Seite 19

Wellenförmig unter die Haut

Meditatives Klangerlebnis füllt Bänke in St. Michael

 

Nordstemmen (ick). So voll ist die St. Michael Kirche sonst nur zu christlichen Hochfesten. Zwischen 150 und 200 Menschen haben auf den langen Bänken in dem modernen Gotteshaus in Nordstemmen Platz genommen, das damit zu Dreiviertel besetzt ist. Auf dem Altar brennen hohe Kerzen, davor ein niedriger Tisch mit etwa drei Dutzend Metallschalen unterschiedlicher Größe: Von Obstschälchen- bis Waschschüsselformat ist alles dabei. Mit filzköpfigen Schlegeln bringen zwei Frauen und ein Mann die goldfarbenen Gefäße zum Tönen. Sie laden die Besucher ein, sich auf eine entspannte Reise zu begeben. Der Klang der Schalen soll dabei helfen.

 

Norddeutsches Klangschalen Ensemble in Aktion

Heike Fiedler, Christin Hähling und Werner Bothe (von rechts) bei ihrem Debüt in der St. Michael Kirche.


Seit Jahrtausenden ist in Tibet oder Indien die Wirkung von Klängen auf Körper und Seele bekannt. Hierzulande galt das jedoch lange als Spinnerei esoterischer Einzelgänger. Mittlerweile zeigen sich indes selbst schulmedizinische Einrichtungen und Krankenversicherer zunehmend aufgeschlossen gegenüber alternativen Heilmethoden, vor allem bei Prävention und Rehabilitation: „Im orthopädisch-psychiatrischen Bereich werden Klangmassagen angeboten, auch Krebspatienten sprechen gut darauf an“, erläutert Heike Fiedler aus Nordstemmen.

Die 54-jährige arbeitet beim Ärztlichen Dienst der Deutschen Rentenversicherung in Hannover, Schwerpunkt Reha-Kliniken. Bei ihren Urlauben in Österreich entdeckte die Mutter eines erwachsenen Sohnes die Wohltat der Klänge für sich und ließ sich in Klangmassage ausbilden. Vor geraumer Zeit richtete sie einen Behandlungsraum ein und praktiziert seither Klangmassagen.

Die 54-jährige schlanke, großgewachsene Frau im Hosenanzug und weißen Rolli gehört zum „Norddeutschen Klang-Schalen-Ensemble“, das in St. Michael debütierte. Es ist eine Stunde der Meditation, die sie zusammen mit Christin Hähling (Wennigsen) und Werner Bothe (Bad Pyrmont) in der Kirche zelebriert.

„Massiert“ wird hier nur im weiteren Sinne: Die Behandler behaupten, dass die Schwingungen der metallenen Gefäße wie eine innerliche Massage wirken und Verspannungen lösen. Die Medizinische Fachangestellte Hähling sagt, das Phänomen sei leicht zu erklären: „Der Mensch besteht zu rund 70 Prozent aus Wasser. Durch die Schallwellen wird es in Bewegung versetzt. Puls, Blutdruck und Atmung gehen in einen gesunden Ruhezustand“. Das klingt logisch.

Bommm – langsam breitet sich der Ton des größten Gefäßes durch den Raum aus. Tief und rund schwingt er auf die Frauen und Männer zu, breitet sich aus im weiten Kirchenraum bis zu den hinteren Reihen. Viele haben die Augen geschlossen, sitzen leicht vorgebeugt und lauschen in sich hinein. Kaum ein Hüsteln ist zu hören.

Wasser plätschert, von zartem Klingen umspielt, als wenn eine Nymphe in einer Quelle badet. „Lassen Sie die Bilder aus Ihrem Unterbewusstsein an die Oberfläche schwimmen“, hieß es anfangs. Und weil die Schalen so wohltemperiert sprechen, lösen sie nur freundliche Assoziationen aus. Wasser, Stille, warmer Klang – man fühlt sich geborgen und in eine Art vorgeburtlichen Zustand zurückversetzt. Die Schallwellen sind tatsächlich als zartes Vibrieren spürbar.

Warum zieht der Sound tibetischen Essgeschirrs so viele Menschen in eine Kirche, die ansonsten eher mäßig besucht wird? Neugier. Sehnsucht. Die Suche nach Besinnlichkeit in einer hektischen Zeit, vermutet Christin Hähling. Ebenso wie die beiden anderen Akteure zeigt sie sich überwältigt von dem enormen Zulauf in Nordstemmen. Es ist das erste Mal, dass sich die drei als Ensemble präsentieren. „Wir machen weiter“ sagen sie nun. Ein Gotteshaus biete einen idealen Rahmen für Klangerlebnisse dieser Art.

 

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Das neu gegründete "Norddeutsche-Klangschalen-Ensemble" gibt sein Debüt in der St. Michael-Kirche
in Nordstemmen.

 

Plakat Klang-Welten

 

Die Mitglieder sind :

*Für weitere Infos zur Person den Namen anklicken.

 

Sie haben noch Fragen?

Dann melden Sie sich einfach bei mir.

 

Ich würde mich freuen, Sie am 16. November 2013 in der St. Michael Kirche begrüßen zu dürfen.